Unternehmen digitaler machen: Warum Struktur, Ziele und Prozesse wichtiger sind als neue Tools

Viele Unternehmen meinen, sie müssten für das Unternehmen digitaler machen einfach nur möglichst viele neue Tools einführen – doch genau hier liegt der Fehler: Wirkliche Digitalisierung beginnt damit, Prozesse kritisch zu hinterfragen, Ziele zu klären und Veränderungen aktiv zu begleiten. Wir sehen immer wieder, dass Unternehmen an fehlender Orientierung und zu viel Aktionismus scheitern, nicht an der Technik selbst. Wenn du bei der Digitalisierung strukturiert und Schritt für Schritt vorgehst, schaffst du nachhaltige Entlastung statt neuer Baustellen – und genau dabei begleiten wir dich.

Warum Unternehmen digitaler machen mehr ist als neue Tools

Ich sage immer: Unternehmen digitaler machen ist weit mehr als das bloße Einführen eines neuen Tools oder einer schlichten Cloud-Lösung. Klar, moderne Technologien wie KI, digitale Services oder automatisierte Prozesse werden überall als die Lösung verkauft. Aber wenn wir ehrlich sind, sehen wir im Mittelstand immer wieder, dass Unternehmen zu früh damit starten ­- und dabei den eigentlichen Kern vergessen. Was dahintersteckt, ist häufig die Hoffnung, durch neue Software auf Knopfdruck produktiver und effizienter zu werden.

Das muss man sich erstmal vor Augen führen: Digitale Transformation beginnt nicht mit einer Investition in Softwareprodukte – sondern mit der konsequenten Analyse der bestehenden Prozesse und einer klaren Zieldefinition. Nur wenn sich ein Unternehmen fragt, wie die Veränderung die Vernetzung intern verbessert, welche Verantwortlichkeiten gestärkt werden und welchen Mehrwert man für die Belegschaft schafft, kann echte Effizienz erreicht werden.

Was ich oft sehe: Sobald das Tagesgeschäft drückt, beginnt die „Digitalisierung nebenbei“, Ergebnisse werden nur punktuell sichtbar – echte Effekte bleiben aus. Es braucht ein verständliches Zielbild, das sich an der gesamten Organisation und den echten Herausforderungen orientiert – und nicht am nächsten Marketing-Trend oder dem Druck der „lautesten“ Abteilung.

Typische Stolperfallen beim Digitalisieren von Unternehmen

Was wir immer wieder beobachten, ist: Viele Unternehmen scheitern nicht an zu wenig Technologie oder fehlenden Tools – 70% der Digitalisierungsinitiativen gehen bereits vorher verloren, weil Klarheit, Orientierung und strukturierte Umsetzung fehlen. Da wird im hübschen Online-Portal gesucht, Anbieter werden verglichen, ohne dass die eigentlichen Geschäftsprozesse verstanden wurden.

Nur allzu oft dominiert das Bedürfnis nach schnellen Lösungen – Hauptsache, die neue Cloud-Plattform kann gleich implementiert werden. Es werden

  • umfangreiche Tools gekauft, die im Alltag überfordern,
  • Prozesse automatisiert, obwohl sie vorher nie sauber dokumentiert wurden,
  • Prioritäten wechseln ständig, weil das Zielbild nicht klar ist.

Frust ist dann vorprogrammiert; das Ergebnis ist mehr Komplexität statt Effizienz. Besonders kritisch: Technologie löst keine schlechten Prozesse – sie bildet sie nur digital ab. Und: Viel zu selten wird gemessen, ob die neue Lösung überhaupt im Alltag genutzt wird – 70% der Unternehmen wissen das nicht genau.

Unser Ansatz: Strukturiert und Schritt für Schritt Unternehmen digitaler machen

Wir bei UBK sind überzeugt: Digitalisierung in Unternehmen braucht einen methodischen, klaren Fahrplan. Das heißt, wir nehmen uns bewusst Zeit für Analyse, Zielbild und ein nachvollziehbares Anforderungsprofil. Viele denken, so ein Vorgehen sei langwierig – aber langfristig werden so Fehlinvestition und operative Ausfälle im Tagesgeschäft vermieden.

Wir helfen dir, Prozesse zu strukturieren, Verantwortlichkeiten klar zu definieren und digitale Geschäftsmodelle nicht nur zu pilotieren, sondern nachhaltig zu optimieren. Beispiele aus unserer Erfahrung zeigen: Die erfolgreichsten Unternehmen gestalten den Wandel aktiv, gehen flexibel in Iterationen vor und sind bereit, auch interne Datenmengen kritisch zu hinterfragen.

Mit uns als neutraler Partner gibt es keinen Verkaufsdruck oder Anbieterbindung – wir begleiten, damit du Entscheidungen transparent, logisch und passend zur Branche treffen kannst. Ziel ist immer, Komplexität zu reduzieren und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit aufzubauen, damit Digitalisierung tatsächlich entlastet – und nicht zusätzliche Baustellen eröffnet.

HerausforderungTypische StolperfalleErfolgsfaktor
Bloßer Fokus auf Tools & TechnikNeue Software wird eingeführt,
ohne Prozesse genau zu analysieren
Erst bestehende Abläufe verstehen,
dann zielgerichtet digitalisieren
Wunsch nach schnellen LösungenKomplexe Tools überfordern Nutzer
und bringen kaum Effizienz
Nutzbarkeit & Sinn im Alltag
immer mitdenken
Fehlende ZieldefinitionDigitalisierung wird „nebenbei“ gemacht;
Ergebnisse bleiben punktuell
Klarer Fahrplan & Zielbild,
Begleitung über alle Schritte
Automatisierung ungeprüfter ProzesseSchlechte Abläufe werden digital „festgeschrieben“Erst Prozesse optimieren,
dann automatisieren
Orientierung an Marketing-TrendsPrioritätenwechsel & Unsicherheit im UnternehmenEntscheidung entlang
Branchenerfordernissen treffen
Fehlende Messbarkeit und AkzeptanzEs wird kaum geprüft, ob digitale Lösungen genutzt werdenNutzung regelmäßig evaluieren
und nachjustieren
Nachhaltige Digitalisierung: Strukturiert, transparent & mit Fokus auf echte Verbesserungen.
Erst Prozesse klären – dann Tools wählen!

Statistiken zur Digitalisierung in Deutschland und Österreich

Häufige Fragen zur Digitalisierung in Unternehmen

Welche Beispiele gibt es für Digitalisierung in Unternehmen?

Das ist eine sehr gute Frage, die uns oft begegnet. Beispiele für Digitalisierung in Unternehmen reichen von der Einführung einer digitalen Buchhaltungssoftware über die Automatisierung von Vertriebs- und Logistikprozessen bis hin zu digitalen Kundenportalen, mit denen Kommunikation und Datenzugriff vereinfacht werden. Was wir in der Praxis häufig erleben, sind zudem digitale Workflows für das Rechnungswesen, die Nutzung von CRM-Systemen zur besseren Kundenbindung oder KI-gestützte Auswertungen, um interne Abläufe zu optimieren. Man sieht schon: Digitalisierung ist weit mehr als ein neues Tool – es geht darum, wie Arbeitsabläufe grundlegend verbessert und einzelne Abteilungen enger miteinander verzahnt werden.

Ein weiteres Beispiel, auf das wir immer wieder stoßen, ist die Einführung von cloudbasierten ERP-Systemen, die verschiedene Unternehmensbereiche zentral miteinander verbinden. Aber auch die Umstellung auf digitale Personalakten oder automatisierte Zeitwirtschaftslösungen zählt dazu. Entscheidend ist – und das betonen wir stets – dass der bloße Einsatz von Technik noch keinen Mehrwert schafft. Erst wenn die Prozesse Schritt für Schritt durchdacht und sinnvoll digitalisiert werden, entstehen wirklich spürbare Entlastungen im Alltag.

Welche Fördermittel gibt es für Digitalisierung?

Ein sehr wichtiger Aspekt, den viele Unternehmen ansprechen, sind Fördermittel für Digitalisierung. Hier gibt es, gerade für den Mittelstand, eine breite Palette an Möglichkeiten – angefangen bei bundesweiten Programmen wie „Digital Jetzt“ vom Bundesministerium für Wirtschaft, bis hin zu zahlreichen regionalen Initiativen oder branchenspezifischen Förderungen. Oft werden Beratungsleistungen, Hard- und Softwareinvestitionen, aber auch Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeitende unterstützt. Wichtig ist immer, dass man die Fördervoraussetzungen und Antragswege genau kennt – dabei haben wir Unternehmen schon oft beraten und dabei geholfen, die passenden Programme zu identifizieren.

Was wir oft sehen: Viele Entscheiderinnen und Entscheider sind überrascht, wie groß das Förderangebot tatsächlich ist. Allerdings merken wir in der Praxis auch, dass die Antragstellung viel Zeit und oft auch eine sehr genaue Projektbeschreibung voraussetzt. Es hilft erfahrungsgemäß enorm, wenn das Zielbild und ein detailliertes Anforderungsprofil bereits vorliegen – dann kann ein Förderantrag nicht nur erfolgreicher eingereicht, sondern das Digitalisierungsvorhaben auch wirklich strukturiert umgesetzt werden.

Welche Software braucht ein Unternehmen?

Genau das ist der Punkt, über den wir oft am längsten sprechen: Welche Software braucht ein Unternehmen? Die Antwort ist selten pauschal – denn sie hängt stark von den individuellen Zielen, vorhandenen Prozessen und der Branche ab. In vielen Fällen ergibt sich ein Bedarf an ERP-Systemen, die Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Vertrieb und weitere Bereiche zentral zusammenführen. Für den Vertrieb oder das Marketing sehen wir häufig CRM-Lösungen, die helfen, Kundenbeziehungen strukturiert zu pflegen und zu steuern.

Es gibt allerdings keinen Standard-Baukasten, der einfach so übernommen werden kann. Wir erleben immer wieder, dass der unüberlegte Einsatz von isolierten Tools am Ende mehr Komplexität als Nutzen bringt – daher empfehlen wir stets, zunächst eine Analyse der eigenen Prozesse vorzunehmen. So können Anforderungen klarer definiert und überflüssige Funktionen vermieden werden. Unser Ansatz ist es, erst auf Basis eines vertieften Verständnisses die Auswahl passender Software gezielt vorzuschlagen – damit die Lösung nicht nur technisch passt, sondern auch im Tagesgeschäft praktikabel bleibt.

Was ist ein digitales Business?

Das muss man sich erstmal vor Augen führen: Ein digitales Business ist mehr als ein Unternehmen, das online präsent ist oder einzelne Prozesse digitalisiert hat. Es beschreibt vielmehr Organisationen, die ihre Geschäftsmodelle, Dienstleistungen oder Produkte maßgeblich auf digitalen Technologien, Daten und vernetzten Prozessen aufbauen. In der Praxis bedeutet das, dass Wertschöpfung und Kundeninteraktion aktiv digital gestaltet werden – etwa durch Online-Services, digitale Plattformangebote oder automatisierte Geschäftsprozesse. Viele klassische Geschäftsmodelle lassen sich so weiterentwickeln oder sogar komplett neu denken.

Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass ein digitales Business immer auch eine veränderte Unternehmenskultur mit sich bringt: Zusammenarbeit wird stärker vernetzt, Mitarbeitende benötigen neue Kompetenzen und das Unternehmen ist flexibler und schneller darin, auf Marktveränderungen zu reagieren. Als Team bei UBK sehen wir regelmäßig Unternehmen, die sich bewusst auf diesen Weg machen und dabei klassische Strukturen verlassen – mit dem Ziel, nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen und sich nicht von kurzfristigen Technologietrends treiben zu lassen. Nur so kann Digitalisierung tatsächlich eine Entlastung und keinen zusätzlichen Stress bedeuten.

Fazit: Mit Klarheit und Struktur digitale Veränderungen meistern

Die digitale Transformation stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen – angefangen bei der Auswahl der richtigen Tools bis hin zur nachhaltigen Integration in die alltäglichen Prozesse. Wie gezeigt, reicht es nicht aus, einfach nur neue Technologien einzuführen. Wer echte Effizienz und Vernetzung schaffen möchte, braucht ein methodisches Vorgehen, klare Zielbilder und strukturierte Analysen der individuellen Rahmenbedingungen.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Digitalisierungsprojekte ins Stocken geraten oder der Überblick über die passenden nächsten Schritte fehlt? Falls Sie bei der Umsetzung auf Herausforderungen stoßen, Unsicherheiten hinsichtlich der Prozessanalyse oder Zieldefinition haben, müssen Sie diese Fragen nicht allein lösen. Die UBK GmbH unterstützt Sie gerne dabei, Ihre Ziele zu klären und den richtigen Weg in Richtung digitale Zukunft einzuschlagen. Sichern Sie sich jetzt ganz unverbindlich ein kostenloses Erstgespräch oder Analysegespräch: Hier Kontakt aufnehmen. So erhalten Sie weitere Informationen und individuelle Unterstützung – damit Sie Ihre Digitalisierung strukturiert, sicher und mit Mehrwert gestalten können.