Die Suche nach einem passenden ERP-System beginnt in vielen Unternehmen mit einer Suchmaschinen-Recherche über Google oder BING etc. Das klingt auch erstmal vernünftig – schließlich gibt es unzählige Anbieter, Vergleichsportale und neuerdings sogar KI-gestützte Empfehlungen zur ERP-Auswahl.
Doch genau hier liegt das Problem!
1. Vergleichsplattformen bieten zur ERP-Auswahl nur begrenzte Tiefe
Viele Plattformen wirken auf den ersten Blick hilfreich, kratzen aber oft nur an der Oberfläche. Sie zeigen Standardmerkmale, lassen jedoch wichtige Aspekte wie unternehmensspezifische Funktionen, Prozessanpassungsfähigkeit oder Integrationsstrategien außen vor.
2. Künstliche Intelligenz ersetzt keine Erfahrung
Chatbots und KI-Tools können erste Orientierung bieten, aber sie haben kein echtes Verständnis für die Komplexität individueller Geschäftsprozesse oder strategischer Anforderungen. Im schlimmsten Fall liefern sie generische Empfehlungen, die in die völlig falsche Richtung führen.
3. Ein unübersichtlicher und volatiler ERP-Markt
Der ERP-Markt ist groß, und er verändert sich rasant. Neue Anbieter kommen hinzu, während andere verschwinden. Große Player kaufen kleinere auf oder sie ändern sogar ihre Produktstrategie. Wer hier keine Marktkenntnis mitbringt, übersieht leicht wichtige Entwicklungen.
4. Unterschiedliche Anbieter, unterschiedliche Strategien
Nicht jedes System ist auch für jedes Unternehmen geeignet. Manche Anbieter setzen zum Beispiel auf maximale Anpassbarkeit, andere wiederum auf vor-konfigurierte Branchenlösungen. Manche überzeugen technisch, andere mit ihrem Service. Wer die Unterschiede nicht kennt, entscheidet oft nach Bauchgefühl – mit potenziell teuren Folgen.
5. Zunehmende Intransparenz durch Diversifizierung
Viele Anbieter erweitern ihr Portfolio ständig – neue Module, zusätzliche Funktionen, weitere Zielgruppen. Die Produktlandschaften werden immer breiter und unübersichtlicher. Was früher klar positioniert war, verschwimmt heute zunehmend.
Fazit: Eine fundierte ERP-Auswahl beginnt mit Klarheit statt mit Klicks
Was als schnelle Eigenrecherche beginnt, kann in eine teure Sackgasse führen. Wer beim ERP-Projekt auf professionelle Unterstützung setzt, hat bessere Karten – und trifft fundierte Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens.
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