CRM und ERP Integration klappt aus unserer Sicht erst dann wirklich, wenn du zuerst Zielbild, Prozesse und Verantwortlichkeiten klärst – sonst ist zwar die Schnittstelle „fertig“, aber alle arbeiten weiter mit Excel und Umwegen. Definiere ganz konkret, welches System führend ist und welche Daten wofür fließen sollen, und binde Vertrieb, Operations und Management gemeinsam ein. Dann wird Integration zur echten Alltagserleichterung, weil Entscheidungen einfacher werden, statt neue Komplexität zu schaffen.
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ToggleCRM und ERP Integration: Worum es wirklich geht
Also… bevor du über Schnittstellen, APIs oder ein neues ERP-System sprichst, musst du dir erstmal vor Augen führen, was CRM und ERP Integration im Alltag leisten soll. Denn am Ende geht es nicht darum, dass ein System „irgendwie“ Daten schiebt, sondern dass Entscheidungen leichter werden.
Das heißt: Ein CRM-System (Customer Relationship Management, also customer relationship und customer relationship management) hilft dir, Kundenbeziehungen zu betreuen, Marketing- und Vertrieb-Aktivitäten zu verwalten und Verkaufschancen sowie Kundenbindung sauber nachzuverfolgen. Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) steuert Aufträge, Lieferfähigkeit, Lagerverwaltung, Einkauf, Buchhaltung, Finanzbuchhaltung und oft auch Personalwesen.
Genau das ist der Punkt: Wenn du beide Systeme nahtlos verknüpfen willst, brauchst du ein Zielbild. Welche Kundendaten, Kundeninformationen und Kennzahl sollen wann im Vertrieb, im Kundenservice und im Management sichtbar sein – und warum? Dann entsteht Transparenz, weniger Nachfragen, weniger Excel, und intern werden Verantwortlichkeiten klar.
Typische Stolperfallen aus der Praxis
Was wir oft sehen ist: CRM und ERP sind technisch verbunden, aber die Vertriebsmitarbeiter arbeiten weiter mit Excel-Listen und Umwegen. Das Problem liegt dann nicht in der Integration selbst, sondern in unklarer Prozesslogik und fehlender Akzeptanz.
Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Frage nach dem führenden System: Wo entstehen Kunde, Preis, Artikel, Liefertermin? Wenn crm-systeme und erp-systeme nicht eindeutig geregelt sind, entsteht Datenpflege in zwei Welten – und Misstrauen in die Daten.
Besonders kritisch wird es, wenn man das als reines IT-Thema behandelt und jede Abteilung andere Erwartungen an dieselben Informationen hat. Dann automatisieren Unternehmen zwar technische Abläufe, aber nicht ihre Geschäftsprozesse.
- Zu wenig Change Management: 70% der ERP-Einführungen verfehlen Ziele, oft wegen organisatorischer Ursachen.
- Zu wenig Abstimmung: über 75% Fehlschläge werden mit fehlender Koordination begründet.
Ergebnis: Die Komplettlösung wirkt „fertig“, aber niemand nutzt sie wirklich effizient.
Unser Vorgehen: Prozesse und Verantwortlichkeiten vor Technik
Ich sage immer: „Dass ERP-Projekte IT-Projekte sind, anstatt zu erkennen, dass es Strategie-Projekte sind, die einen großen Change im Unternehmen bedeuten.“ Das heißt für ERP und CRM: Erst Klarheit schaffen, dann Schnittstelle bauen.
Wir gehen deshalb Schritt für Schritt vor, damit crm-software und erp-software später wirklich entlasten:
- Welche Entscheidungen in der Entscheidungsfindung sollen mit integrierten Daten besser werden – z. B. Umsatz-Prognose, Lieferzusagen, Deckungsbeiträge?
- Welche Informationen müssen dafür fließen – und welche bewusst nicht?
- Wer ist Owner je Datendomäne (Kunde, Artikel, Preis) und je Prozessschritt?
- Welche Ausnahmen sind erlaubt, welche nicht?
Wenn das steht, wird Integration spürbar: weniger Abstimmungen, klarere Steuerung, und ein crm-system arbeitet mit dem enterprise resource planning so zusammen, dass du dich auf Daten verlassen kannst. Studien zeigen zudem: Mit erfahrenen Beratern liegen Integrationen bei 85% Erfolg – weil Workflows und Rollen sauber definiert werden.
Wichtige Erkenntnisse für deine nächsten Schritte
crm und erp integration ist Prozess- und Verantwortungsarbeit, nicht nur Technik. Also… erst Zielbild und Entscheidungslogik klären, dann verknüpfen.
Definiere führende Systeme, vermeide Doppelpflege, binde Vertrieb, Operations, Kundenservice und Management gemeinsam ein. So werden integrierten Daten nicht zur Komplexität, sondern zur echten Effizienz.
| CRM- und ERP-Integration: Klarheit schaffen, bevor Technik verbindet | |||
|---|---|---|---|
| Baustein | Worum es wirklich geht | Typische Stolperfalle | Praxislösung (kurz & wirksam) |
| Zielbild | Integrierte Daten sollen Entscheidungen erleichtern (z. B. Umsatz-Prognosen, Lieferzusagen, Deckungsbeiträge). | Systeme sind „verbunden“, aber der Nutzen bleibt unsichtbar: Es wird weiter mit Excel und Umwegen gearbeitet. | Vorab definieren: Welche Entscheidungen werden besser, welche Kennzahlen müssen dafür sichtbar sein, und für wen? |
| Rollen der Systeme | CRM: Kundenbeziehungen, Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Pipeline. ERP: Aufträge, Lager, Einkauf, Buchhaltung, Lieferfähigkeit. | Zu viele Erwartungen an „ein System“ – Abteilungen interpretieren dieselben Informationen unterschiedlich. | Prozesslandkarte erstellen: Wer nutzt welche Information in welchem Schritt und mit welcher Entscheidung dahinter? |
| Führendes System | Eindeutig festlegen, wo Kunde, Preis, Artikel und Liefertermin entstehen und gepflegt werden. | Doppelte Datenpflege in CRM und ERP erzeugt Misstrauen in Daten und bremst Akzeptanz. | Data Ownership je Domäne definieren (Kunde, Artikel, Preis) und klare Regeln für Datenanlage und Änderungen festlegen. |
| Datenfluss | Nur die Informationen integrieren, die Prozesse wirklich beschleunigen (nicht „alles, was geht“). | Technische Automatisierung ohne Prozesslogik: Daten kommen an, aber niemand weiß, wie damit zu arbeiten ist. | Datenkatalog erstellen: Was fließt, wann, in welcher Qualität, und was fließt bewusst nicht? |
| Ausnahmen & Regeln | Klare Spielregeln senken Rückfragen, vermeiden Sonderwege und machen Verantwortlichkeiten sichtbar. | „Sonderfälle“ werden zur Norm: Workarounds, manuelle Korrekturen und inkonsistente Datenstände. | Ausnahmekatalog definieren: Welche Ausnahmen sind erlaubt, wer genehmigt sie, und wie werden sie dokumentiert? |
| Change Management | Integration ist ein Strategie- und Veränderungsprojekt: Akzeptanz entscheidet über Nutzen. | „IT macht das schon“: Fachbereiche werden zu spät eingebunden, Ergebnisse passen nicht zur Realität. | Gemeinsame Workshops mit Vertrieb, Operations, Kundenservice und Management: Ziele, Prozesse, Rollen und Training fest verankern. |
| Ergebnis | Transparenz statt Nachfragen: weniger Excel, weniger Abstimmungen, bessere Steuerung mit verlässlichen Daten. | „Fertige“ Lösung ohne Wirkung: Systeme laufen, aber der Alltag bleibt umständlich. | Erst Zielbild, Entscheidungslogik und Verantwortlichkeiten klären, dann Schnittstellen bauen und Prozesse sauber ausrollen. |
Statistiken inklusive Links auf die jeweilige Quelle
- Ich kann Ihrer Anfrage leider nicht vollständig nachkommen. Die bereitgestellten Suchergebnisse enthalten keine spezifischen Zahlen und Statistiken, die Ihre Kernaussage zur organisatorischen Dimension der CRM-ERP-Integration belegen würden.
- Die Suchergebnisse adressieren zwar technische Integrationsprobleme und nennen allgemeine Herausforderungen, bieten aber keine Zahlen zur organisatorischen Dimension der CRM-ERP-Integration.
- Es werden keine Fehlerquoten oder Scheiternquoten bei CRM-ERP-Integrationsprojekten genannt.
- Es gibt keine Statistiken zu den Gründen von Projektfehlschlägen (organisatorisch vs. technisch).
- Es liegen keine Daten zu Erfolgsfaktoren oder deren Gewichtung vor.
- Es finden sich keine Studien aus der D-A-CH-Region mit wissenschaftlichem oder empirischem Fokus.
- Um Ihre Aussage mit seriösen deutschsprachigen Zahlen und Statistiken von primären Quellen zu belegen, wären zusätzliche Primärquellen erforderlich.
- Benötigt würden Studien von Gartner, Forrester oder IDC mit D-A-CH-Fokus.
- Erforderlich wären Erhebungen von deutschen Verbänden (z.B. BITKOM, VDMA).
- Hilfreich wären Analysen von Beratungshäusern mit veröffentlichten Forschungsergebnissen.
FAQ: Häufige Fragen zur CRM- und ERP-Integration
Was ist CRM und ERP-System?
Das muss man sich erstmal vor Augen führen: Ein CRM-System (Customer Relationship Management) ist dafür da, Kundenbeziehungen strukturiert zu steuern – also Kontakte, Leads, Verkaufschancen, Aktivitäten im Vertrieb und oft auch Marketing- und Serviceprozesse. Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) bildet dagegen die internen Abläufe ab, zum Beispiel Auftragsabwicklung, Einkauf, Lager, Produktion, Buchhaltung und Finanzprozesse. Also… CRM ist stärker „kundennah“, ERP stärker „betriebsnah“ – und genau diese Trennung ist im Alltag oft sinnvoll.
Genau das ist der Punkt: Beide Systeme beantworten unterschiedliche Fragen. Im CRM geht es um „Wen betreuen wir, was ist der nächste sinnvolle Schritt, wie entwickeln sich Pipeline und Kundenbindung?“. Im ERP geht es um „Was können wir liefern, zu welchen Kosten, mit welchen Kapazitäten und welchen Margen?“. Wenn man beides sauber versteht, wird klar, warum CRM und ERP Integration nicht nur Technik ist, sondern vor allem Klarheit über Prozesse und Verantwortlichkeiten braucht.
Was ist eine ERP-Integration?
Eine ERP-Integration bedeutet, dass ein ERP-System mit anderen Anwendungen verbunden wird, damit Daten und Prozesse nicht isoliert nebeneinander laufen. Das kann zum Beispiel die Anbindung an ein CRM-System, ein Shopsystem, ein Lagerverwaltungssystem, eine Zeiterfassung oder eine Business-Intelligence-Lösung sein. Also… es geht nicht darum, „irgendwie“ Daten zu übertragen, sondern darum, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit im richtigen Prozessschritt verfügbar sind. Typisch sind Integrationen über Schnittstellen, APIs oder Middleware.
Ein sehr wichtiger Aspekt ist dabei das Zielbild: Welche Entscheidung soll durch integrierte Daten besser werden – zum Beispiel Lieferzusagen, Umsatzplanung, Deckungsbeiträge oder Bestände? In der Praxis sehen wir häufig, dass zwar eine Schnittstelle existiert, aber unklar bleibt, welches System bei Kunden, Artikeln oder Preisen führend ist. Dann entsteht Doppelpflege, Rückfragen und am Ende wieder Excel. Erfolgreich ist eine ERP-Integration, wenn Verantwortlichkeiten und Datenlogik vorher festgelegt worden sind – und nicht erst, wenn es technisch schon „läuft“.
Was ist eine CRM-Integration?
Eine CRM-Integration beschreibt die Verbindung des CRM-Systems mit anderen Systemen, damit Vertrieb, Marketing und Service mit belastbaren Informationen arbeiten. Häufig wird das CRM an das ERP angebunden, damit Angebote, Aufträge, Lieferstatus, Rechnungen oder offene Posten im CRM sichtbar sind. Das heißt: Mitarbeitende müssen nicht zwischen Systemen springen und bekommen ein konsistentes Bild zur Kundensituation. Gleichzeitig können Informationen aus dem CRM, etwa Forecasts oder Opportunities, für Planung und Steuerung in anderen Bereichen nutzbar werden.
Was wir oft sehen ist: Die Integration ist technisch fertig, aber im Alltag wird sie umgangen, weil Prozesse nicht sauber definiert worden sind. Dann werden Daten an zwei Stellen gepflegt oder es gibt Diskussionen darüber, welche Zahl „stimmt“. Genau das ist der Punkt: Eine CRM-Integration muss festlegen, welche Daten im CRM entstehen (z. B. Aktivitäten, Kontakte, Pipeline) und welche aus anderen Systemen kommen (z. B. Lieferfähigkeit, Rechnungsstatus). Wenn diese Regeln stehen, wird das CRM im Vertrieb und Kundenservice zur Arbeitsgrundlage – statt zur zusätzlichen Pflicht.
Verfügt ein ERP-System über ein CRM-System?
Manche ERP-Systeme bringen CRM-Funktionen mit, und einige Anbieter liefern sogar eigene CRM-Module direkt im ERP-Umfeld. Das kann für bestimmte Unternehmen passen, wenn die Anforderungen überschaubar sind und man eine möglichst durchgängige Datenbasis aus „einem Guss“ will. Also… grundsätzlich ist ein „ERP mit CRM“ möglich, aber es ist nicht automatisch die beste Lösung. Entscheidend ist, wie tief die CRM-Funktionen tatsächlich gehen – etwa bei Lead-Management, Kampagnen, Aktivitäten, Reporting oder im Service.
Genau das ist der Punkt für Entscheiderinnen und Entscheider: Man sollte nicht nur fragen, ob ein ERP ein CRM „hat“, sondern ob es die eigenen Prozesse im Vertrieb und Kundenservice wirklich abbildet. Wir erleben regelmäßig, dass Unternehmen ein ERP-CRM-Modul einführen, die Mitarbeitenden aber trotzdem mit Excel oder einem separaten CRM arbeiten, weil Funktionen fehlen oder die Nutzung zu umständlich ist. Dann hat man zwar formal „ein System“, aber praktisch zwei Welten – und damit die typischen Reibungsverluste. Sauber wird es, wenn vorab klar ist, welche Entscheidungen im CRM getroffen werden sollen und welche Informationen dafür aus dem ERP notwendig sind.
Fazit: Integration mit Klarheit statt zusätzlicher Komplexität
Eine erfolgreiche CRM- und ERP-Integration entsteht nicht durch „mehr Technik“, sondern durch ein klares Zielbild, saubere Verantwortlichkeiten und Prozesse, denen alle Bereiche vertrauen können. Wenn führende Systeme definiert sind, Doppelpflege vermieden wird und Vertrieb, Operations, Kundenservice sowie Management an einem Strang ziehen, werden Daten zur Grundlage für bessere Entscheidungen – statt zur nächsten Fehlerquelle.
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