ERP Consultant: Warum neutrale Beratung und strukturierte Prozessanalyse für erfolgreiche ERP-Projekte unverzichtbar sind

Ein guter ERP Consultant verkauft dir keine Software, sondern hilft dir, Prozesse und Ziele erst einmal klar zu bekommen. Wir erleben immer wieder: Vorschnelle Entscheidungen aus Zeitdruck führen zu Unsicherheit, teuren Fehlern und endlosen Korrekturen – besonders, wenn interne Machtstrukturen das Steuer übernehmen. Deswegen setzen wir auf eine neutrale, strukturierte Begleitung, die dir Orientierung gibt und echte Sicherheit schafft, bevor du große Investitionen tätigst.

Was ein ERP Consultant wirklich leisten sollte

Das ist eine sehr gute Frage: Was macht einen guten ERP Consultant eigentlich aus? Viele Entscheiderinnen und Entscheider im Mittelstand denken immer noch, ein erp-berater müsse einfach schnell die „beste“ Software empfehlen. Wir sagen: Genau das ist der falsche Ansatz. Ein erp consultant sollte niemals als Verkäufer auftreten oder vorschnelle Empfehlungen geben.

Unsere Erfahrung zeigt: Die eigentliche Aufgabe beginnt damit, erst einmal zuzuhören, Prozesse zu analysieren und gemeinsam das Zielbild zu schärfen. Du musst dir klar machen, dass Entscheidungen rund um erp-systems weit mehr sind als reine IT-Projekte – es sind echte Veränderungsprojekte, die alle Ebenen deines Unternehmens betreffen. Deshalb setzen wir immer ein strategisches Vorgehen voraus, das zunächst Entscheidungsfähigkeit und Klarheit schafft.
Das bedeutet: Erst wenn du und wir gemeinsam wirklich verstanden haben, wie die geschäftsprozesse, die supply chain und die Strukturen funktionieren – erst dann sollte auch über spezielle Lösungen wie sap, dynamics, Microsoft Dynamics 365, cloud oder erp-software gesprochen werden.

Typische Denkfehler und Fallstricke bei der ERP-Entscheidung

Was ich oft sehe ist Folgendes: Unternehmen lassen sich zu schnell von Online-Portalen oder vermeintlich schnellen Tools um den Finger wickeln. Viele gehen ohne echte Marktkenntnis auf die Suche und entscheiden einseitig – meist aus der Perspektive einer „starken“ Abteilung. Nicht selten vertrauen sie Anbietern, die ihnen Lösungen verkaufen, deren Funktionen sie selten wirklich brauchen. Genau das verursacht unnötige Kosten und operative Risiken.

Eine weitere typische Fehlannahme ist das Thema Flexibilität: Oft wird angenommen, erp-systeme müssten endlos anpassbar sein. Das greift zu kurz – entscheidend ist, dass die Software zu deinen Prozessen passt, nicht umgekehrt. Viele Unternehmen unterschätzen zudem, dass eine professionelle erp-beratung zwar Zeit und Geld kostet,
doch Projekte, die ohne strukturierte Begleitung laufen, scheitern in bis zu 70 % der Fälle an Change Management und fehlender Klarheit.

Warum neutrale Begleitung Zeit, Geld und Sicherheit spart

Ein sehr wichtiger Aspekt wird oft übersehen: Eine neutrale ERP-Beratung kostet zwar im ersten Moment Zeit und Geld, zahlt sich jedoch mehrfach aus. Wir haben es schon unzählige Male erlebt, dass Projekte, bei denen zu früh über Software gesprochen wurde, später aufwendig korrigiert werden mussten – oder sogar komplett gescheitert sind.

  • Neutrale ERP consultants analysieren zunächst Prozesse, Verantwortlichkeiten und Zielbilder.
  • Sie schaffen eine Struktur, die konkrete Risiken frühzeitig sichtbar macht.
  • Sie helfen, dass du unabhängig bleibst und dich nicht von Anbieterinteressen leiten lässt.

Das heißt: Wer früh Orientierung hat, kann Fehler und unnötige Kosten vermeiden. Laut aktuellen Zahlen überschreiten über 50 % der ERP-Einführungen ihr Budget um das Dreifache – meist, weil Prozesse und Anforderungen nicht vorher sauber definiert wurden.

Wichtige Erkenntnisse für deine ERP-Entscheidung

Wir sagen immer: Eine fundierte ERP-Entscheidung ist keine Frage der Technik, sondern der Haltung und Struktur. Unternehmen, die mit einem neutralen erp consultant und ohne Verkaufsdruck, aber mit einem klaren Prozessfokus arbeiten, reduzieren Komplexität und treffen nachhaltige Entscheidungen. Das muss man sich vor Augen führen.

  • Schärfe zuerst Prozesse und Zielbild – nicht die Software.
  • Definiere Anforderungen gemeinsam, bevor du Angebote vergleichst.
  • Setze auf eine klare, unabhängige Moderation sowie strukturierte Optimierung.

Unsere Erfahrung: Je früher du in eine professionelle Begleitung investierst, desto ruhiger und günstiger verläuft die spätere Implementierung. So erreichst du genau das, was Entscheider in dieser Phase suchen: Orientierung, Entscheidungsfähigkeit und Sicherheit.
Genau das ist der Punkt.

Do’sDon’tsWarum das wichtig ist
Zuerst zuhören, Prozesse analysieren und Zielbild klärenNicht voreilig Software oder Tools empfehlenNur so werden echte Bedarfe erfasst und nachhaltige Lösungen gefunden
Neutral und unabhängig beraten, keine Anbieterinteressen vertretenNicht als Verkäufer auftreten oder die „beste“ Software anpreisenBewahrt vor Fehlinvestitionen und bewahrt die Entscheidungsfreiheit
Anforderungen und Prozesse strukturiert definieren, bevor Angebote eingeholt werdenKeine Veränderungsprojekte als reine IT-Projekte betrachtenERP-Einführungen betreffen alle Ebenen des Unternehmens
Risiken und Fallstricke frühzeitig sichtbar machen & mit Change Management begleitenNicht jede gewünschte Funktion als zwingend notwendig betrachtenSo werden Kosten, Verzögerungen und das Scheitern von Projekten vermieden
Klares Prozess- und Zielbild vor technischen Entscheidungen entwickelnNicht die Software zum Maßstab machen, sondern umgekehrtMehr Sicherheit, Orientierung und bessere Implementierungsergebnisse

Statistiken zum Scheitern von ERP-Projekten

  • Über 40 % der ERP-Einführungen enden erfolglos, 90 % zu spät oder über Budget (Quelle)
  • 60–70 % aller ERP-Implementierungen erreichen nicht die gesteckten Ziele oder überschreiten Budget und Zeitrahmen erheblich; mehr als die Hälfte überschreitet den Kostenrahmen, typische Verzögerung 8–12 Monate (weitere Details)
  • Nur rund ein Drittel aller großen IT-Projekte (inkl. ERP) wird in Zeit, Budget und Qualität umgesetzt; die Hälfte wird nur teilweise erfolgreich, jedes fünfte Projekt abgebrochen (laut Chaos-Studie der Standish Group)
  • Gartner zufolge scheitern 55–75 % der ERP-Projekte (mehr dazu bei Gartner)
  • Bis zu 75 % der ERP-/IT-Projekte scheitern (weitere Einzelheiten)

FAQ – Häufig gestellte Fragen rund um ERP und ERP-Consulting

Was ist ein ERP-Consultant?

Das ist eine sehr gute Frage. Ein ERP-Consultant ist im Kern jemand, der Unternehmen neutral und unabhängig bei der Auswahl, Einführung und Optimierung von ERP-Systemen begleitet. Wir sagen immer: Die eigentliche Leistung beginnt eben nicht mit konkreten Software-Empfehlungen oder Präsentationen von Anbietern, sondern mit einem klaren, strukturierten Blick auf die internen Abläufe, Verantwortlichkeiten und Zielbilder des Unternehmens. Erst wenn Prozesse und Anforderungen wirklich verstanden sind, kann ein Consultant fundiert beraten und später helfen, passende Lösungen zu finden.

Was wir oft sehen ist: Die Herausforderung besteht gerade darin, zwischen Technik, Prozessen und Menschen zu moderieren. Ein guter ERP-Consultant agiert deshalb als unabhängige Instanz – also nie als Verkäufer, sondern eher als methodischer Sparringspartner. Er oder sie moderiert Workshops, analysiert Abläufe, stellt unbequeme Fragen und sorgt dafür, dass Veränderungsprozesse strukturiert ablaufen. Das ist der eigentliche Mehrwert: Orientierung, Sicherheit und Entscheidungsfähigkeit zu schaffen.

Was verdient man als ERP-Consultant?

Das Thema Gehalt ist natürlich interessant – und die Antwort fällt, wie so häufig, differenziert aus. Das Gehalt eines ERP-Consultants hängt stark ab von Faktoren wie Berufserfahrung, Spezialisierung, Region und der Größe des Beratungshauses. Im Mittelstand liegen die Gehälter für Berufseinsteiger oft zwischen 50.000 und 65.000 Euro brutto pro Jahr, während erfahrene Berater mit 5–10 Jahren Erfahrung durchaus 75.000 bis 100.000 Euro und mehr verdienen können. Hinzu kommen mitunter Boni oder variable Anteile, je nach Unternehmen und Projekterfolg.

Was wir aus eigener Erfahrung betonen möchten: Es geht in diesem Beruf selten nur um das Gehalt, sondern vielmehr um den Anspruch, komplexe Projekte zu strukturieren und echten Mehrwert zu stiften. Gute ERP-Consultants haben eine sehr hohe Verantwortung und begleiten Unternehmen durch die oft herausforderndsten Phasen der Digitalisierung. Wer methodisch sauber arbeitet, Prozesse versteht und Change Management beherrscht, wird in der Regel auch entsprechend honoriert.

Was genau ist ERP?

Ich sage immer: ERP ist ein sperriger Begriff, aber im Grunde steckt eine sehr einfache Logik dahinter. ERP steht für Enterprise Resource Planning – also die ganzheitliche Planung, Steuerung und Verwaltung aller wesentlichen Unternehmensressourcen über eine zentrale Software. Ziel ist es, Prozesse von der Beschaffung über die Produktion bis zum Vertrieb miteinander zu vernetzen und Transparenz sowie Effizienz zu schaffen. Das betrifft nicht nur IT, sondern alle Bereiche – und hat weitreichende Auswirkungen auf Organisation, Zusammenarbeit und Entscheidungswege.

Man muss sich das einmal vor Augen führen: Ein ERP-System ist immer ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Wer sich heute mit einem ERP-Projekt auseinandersetzt, sollte daher nicht nur auf Funktionen, sondern vor allem auf den Prozessfokus und die Passung zum eigenen Unternehmen achten. Genau hier setzt unsere Erfahrung an – denn eine nachhaltige Einführung gelingt nur dort, wo das ERP-System gezielt auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten ist.

Ist ERP das Gleiche wie SAP?

Das ist eine Frage, die wir regelmäßig gestellt bekommen – und die ist tatsächlich vielschichtiger, als viele denken. Also: ERP ist der Oberbegriff für jede Softwarelösung, die betriebswirtschaftliche Prozesse im Unternehmen integriert. SAP hingegen ist ein Hersteller von ERP-Software – einer von mehreren, wenn auch einer der bekanntesten international. Es gibt viele weitere ERP-Anbieter wie Microsoft (Dynamics), Infor, Sage oder regionale Spezialisten, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Wir erleben immer wieder, dass Unternehmen bei „ERP“ sofort an „SAP“ denken und umgekehrt. Das greift aber zu kurz: Nicht jedes ERP-System stammt von SAP – und nicht jede SAP-Lösung ist zwangsläufig die richtige Wahl. Unsere Empfehlung ist deshalb immer, erst das Zielbild und die Anforderungen zu klären und dann erst den passenden Anbieter zu evaluieren. Genau das sorgt für nachhaltige, tragfähige Entscheidungen – unabhängig von Marken oder Trends.

Fazit: Mit Klarheit und Struktur zu besseren ERP-Entscheidungen

Die Auswahl und Einführung eines ERP-Systems ist selten einfach – zu viele Faktoren, Unsicherheiten und Denkfehler stehen einer nachhaltigen Lösung im Weg. Vielleicht erkennen Sie sich in einigen der genannten Herausforderungen wieder: Prozesse sind unklar, die Anforderungen noch nicht sauber definiert oder der Markt wirkt unübersichtlich. Doch genau jetzt zahlt es sich aus, professionell begleitet zu werden und gemeinsam Klarheit zu schaffen – statt vorschnell teure Entscheidungen zu treffen, die später korrigiert werden müssen.

Falls Sie Unterstützung bei der strukturierten Analyse und Entscheidungsfindung suchen oder einfach mehr Sicherheit auf dem Weg zur digitalen Zukunft wünschen, bietet die UBK GmbH Ihnen ein kostenloses Erstgespräch oder Analysegespräch an. Sie erhalten Hilfe, Ihre individuellen Fragen und Problemstellungen zu beleuchten – ganz ohne Verkaufsdruck. Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Gesprächstermin und nutzen Sie die Chance, von unserer Erfahrung und methodischen Vorgehensweise zu profitieren.

Es gibt immer einen nächsten, informierten Schritt – lassen Sie sich dabei gern unterstützen.